Der Sommer 2010 war ein regelrechter Outdoor-Sommer. Wenn das Wetter es hergab packte ich einfach die schweren Bleibatterien ein, lud Projektor und Bassgitarre ins Auto und suchte dann ein Plätzchen, wo ich mit dem Trangia ungestört einen Imbiß zubereiten konnte, bassige Laute zu Wind- Blätter- und Vogelstimmen einspielte bis das Essen gegart hatte und wenn es endlich dämmerte, mich mit dem Projektor auf die Suche nach geeigneten Projektionsobjekten und Flächen machte.
Es war die Zeit, in der ich meine Sachen wieder selber bügeln musste, es war einsam zu hause geworden. Mit diesen Ausflügen machte ich mir eine schöne Freude und lernte dabei so manchen Wanderer, Landwirt und Hundebesitzer kennen. Heute bedauere ich, dass ich nur so wenige Aufnahmen aus dieser Ausflugzeit gemacht habe. Mir war nicht danach etwas für die Erinnerung, oder für die Kunst, oder für sonst wen zu hinterlassen, ich machte dies alles nur für mich. Der Aufbruch viel mir meist schwer, ich musste mir immer einen mentalen „Schubs“ geben, aber schon das Suchen nach einem Platz machte Spass und hielt mich vom Grübeln ab und wenn erst alles aufgebaut war und ich still sitzend in die Natur horchen konnte, atmete meine Seele tiefe wohltuende Züge.
Die Essenszubereitung erfolgte bedächtig, mit aller Zeit dieser Welt und während der Trangia ein paar sorgsam geschälte Kartoffeln kochte, fand ich in nächster Umgebung ein paar Kräuter, oder einmal eine ganze Wiese voll Spitzwegerich, wovon ich erntete und einen köstlichen Salat machte, ein anderes mal Kamille für einen Tee und lockte dann mit langgezogenen Basslauten alle möglichen Tiere an. Es war ein sehr intensive, aber auch verletzte Zeit. Vielleicht bedingt das eine das andere.
Haben Sie es schon bemerkt? Nichts wird wirklich besser. Sie haben es tatsächlich noch nicht bemerkt, Schwarzmalerei, Verschwörungstheoretiker und Populisten, diese Ausdrücke liegen immer ganz nah, wenn irgendjemand auch nur Fragen nach Faktischem stellt, die den status quo, ob politisch, sozial, oder was auch immer, von Mainstream-Erkenntnisse und Glaubensbekenntnissen ins Wanken bringen könnten.
Slam-fishing nach Bildern im Internet zum Thema NWO.NWO ist die Abkürzung für „Neue Weltordnung“ und meint etwas, was sich die Superreichen und die Mächtigen dieser Erde ausgedacht haben, oder haben könnten, was mit uns und allem anderen und mit dieser Erde geschehen soll.
Ende Mai 2017, lange hatte ich von ihr nichts mehr gehört, denke ich daran sie zu besuchen. Erst will ich anrufen, bald 2 Jahre haben wir uns nicht mehr gesehen, doch dann schreibe ich ihren Namen unwillkürlich in die Suchmaschine und wundere mich über den ersten Treffer.
Buchladen, Meckenheim 2018, Acryllack auf rahmenaufgezogenen Rohkarton, Epoxydharz versiegelt, 70 cm x 50 cm
Es war ein gutes Leben, eine interessante Zeit, die sich mit der Suche nach einem Praktikumsplatz langsam der mittleren Reife und damit ihrem Ende näherte.
Slam ist ein angloamerikanisches Wort für Turnier, Duell, Schlacht. Bekannt wurde der Begriff im deutschsprachigen Raum erst mit dem Tennistunier Grand Slam…
Mein Vater hatte vor unserer Geburt in der höchsten Liga gespielt und da war es jetzt nun wirklich keine Glanzleistung gegen Lokalmatadore aus der Provinz zu gewinnen. Dennoch hatte es dem Architekten immer allergrößte Freude bereitet, seinen Gegnern, meist Doktoren, Managern, oder Geschäftsführern, ihre Grenzen aufzuzeigen.
Venedig, Abdruck einer Projektionsfolie aus der Performance Venedig, Lightpainting-Farben auf Papier, 42cm x 29cm, Düren 1995
Es gibt Frauen, die erst im gesetzteren Jugendalter ihre wahre Schönheit ausstrahlen. Selbst sind sie sich, so habe ich es jedenfalls immer erlebt, sehr kritisch gegenüber, was ihr Aussehen betrifft.
Leuchtschrift noch dunkel, Aquarell auf Papier, ca 42cm x 29cm, Düren 1995
Zum Glück verriet er mir das Geheimnis wie man ein Wort ließt. Die Buchstaben werden als Laute zusammengezogen, so dass die Laute nicht mehr einzeln, sondern im Verbund mit ihrem Nachbarn ausgesprochen werden.
Bar in Toulouse, Aquarell mit Stift, Berlin 1979
Dabei kamen wir durch ein merkwürdiges Viertel, das von Arbeitern geprägt, aber an vielen Stellen heruntergekommen wirkte. So bekam die hübsche Bar, auf die wir gerade zugingen, einen besonders einladenden Charakter. Auf ihrem gepflegten Parkplatz glänzten mehrere Autos der gehobenen Mittelklasse.
Bassmann, Dia 6x6, Zülpich 2010
Der Sommer 2010 war ein regelrechter Outdoor-Sommer. Wenn das Wetter es hergab packte ich einfach die schweren Bleibatterien ein, lud Projektor und Bassgitarre ins Auto und suchte dann ein Plätzchen auf.
Meine Familie, 2006, 40 × 30 cm, Öl auf Karton
Was hast du eigentlich 20 Jahre von 2000 bis 2020 gemacht, habe ich mich gefragt, als mir das Foto zu diesem Bild unverhofft aus einem vergessenen Notizbüchlein heraus fiel.
Mein Vater hatte vor unserer Geburt in der höchsten Liga gespielt und da war es jetzt nun wirklich keine Glanzleistung gegen Lokalmatadore aus der Provinz zu gewinnen. Dennoch hatte es dem Architekten immer allergrößte Freude bereitet, seinen Gegnern, meist Doktoren, Managern, oder Geschäftsführern, ihre Grenzen aufzuzeigen.
Buchladen, Meckenheim 2018, Acryllack auf rahmenaufgezogenen Rohkarton, Epoxydharz versiegelt, 70 cm x 50 cm
Es war ein gutes Leben, eine interessante Zeit, die sich mit der Suche nach einem Praktikumsplatz langsam der mittleren Reife und damit ihrem Ende näherte.
Ende Mai 2017, lange hatte ich von ihr nichts mehr gehört, denke ich daran sie zu besuchen. Erst will ich anrufen, bald 2 Jahre haben wir uns nicht mehr gesehen, doch dann schreibe ich ihren Namen unwillkürlich in die Suchmaschine und wundere mich über den ersten Treffer.